Sie sind hier: www.stadtgrenze.de > Arbeitsgebiet > Wettbewerbe




Wettbewerbs-Teilnahme und -Organisation


Wettbewerbs-Teilnahme
Wettbewerbs-Organisation
Jury-Mitglied


Wettbewerbs-Teilnahme

Rein städtebauliche oder stadtplanerische Wettbewerbe gibt es kaum. Dennoch hat in Ideen- und Realisierungswettbewerben der Stadtplaner eine wichtige Rolle - die Einfügung in den Stadtraum städtebaulich, funktional, planungsrechtlich etc. zu lösen. Dies wird auch zunehmend bei den Auslobern erkannt, so dass die Teil­nahme eines Stadtplaners (so wie meist eines Landschaftsplaners) oft zwingend vorge­schrieben ist.
Daneben kann der Stadtplaner aufgrund seiner Querschnittsorientierung auch Spezialkenntnisse einbringen, wie Verkehrsplanung oder Planungsrecht.
Meine eigenen Zulassungsbereiche für regional beschränkte Wettbewerbe sind aufgrund der Listen- bzw. Kammermitgliedschaft Bayern und Berlin.

Gartenschau Bad Herrenalb

Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil für den Kernbereich von Bad Herrenalb (Klosterareal, Kurpark und Schweizer Wiese); Auslöser: die für 2017 vorgesehene Landesgartenschau; Ziele u.a.: zeitgemäße Weiterentwicklung, Renaturierung der Alp, Neugestaltung Kurpromenade und Rathausplatz, Lösung Verkehrsprobleme.
siehe Wettbewerb Bad Herrenalb

Erweiterung Renée-Sintenis-Grundschule

Realisierungswettbewerb für eine Grundschulerweiterung in Berlin-Reinickendorf, Ortsteil Frohnau; Verdoppelung der Kapazität einer Schule auf vorhandenem Grundstück städtebauliche und funktionale Lösung mit Integration des Altbaus unter Schonung des Baumbestandes; Einfügen in die locker bebaute Umgebung.
siehe Renée-Sintenis-Grundschule

Nachverdichtung Martin-Luther-King-Village Mainz

Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb für eine leergezo­gene, amerikanische Wohnsiedlung mit 750 Wohnungen/ 25 Hektar. Städtebauli­che Gesamtkonzeption mit ergänzenden Neubauten und Zentrumsbildung, erst später realisierbaren Nachverdichtungsmöglichkeiten, jetzt (teilweise interims) Freiflächen- und Wohnumfeld­gestaltung sowie Verkehrser­schließung; vorgegebe­ner Kostenrahmen.
siehe Martin-Luther-King-Village



Organisation

Beim Stadtplaner liegt - in Zusammenarbeit mit dem Architekten für die eigentliche Bauaufgabe, speziell das Raumprogramm - die Hauptaufgabe der Wettbewerbs- Vorbereitung, -Organisation und -Durchführung. Er ist Dienstleister des Auslobers und klärt die stadtplanerischen, stadträumlichen und städtebaulichen Rahmen­bedingungen. Mit dem Wettbewerbsbeauftragten der Architektenkammer sichert er die Einhaltung der in den meisten Bundesländern, so auch Bayern, eingeführten "RPW" (Richtlinien für Planungswettbewerbe).
Der Stadtplaner organisiert die Durchführung. Dazu gehören Erstellung der Auslobungsunterlagen, Ausschreibung, Versand, Durchführung von Preisrichter- und Rückfragenkolloquien, Überwachung der Einlieferung, Organisation und Durchführung der Vorprüfung, Vorbereitung und Durchführung der Jurysitzung bis hin zu Schlussprotokoll, Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit.

Warum Wettbewerbe? Dazu die Bundesarchitektenkammer.


Glienicker Horn

Vorbereitung, Organisation, Vorprüfung Realisierungswettbewerb für eine Wohn­bebauung in landschaftlich herausgehobener Lage in Potsdam;
Auftraggeber: Investor; anonymes, beschränktes Verfahren mit 9 Teilnehmern;
Plg, 1992
siehe Glienicker Horn, Realisierungswettbewerb

Blockecken Köpenick

Vorprüfung / Jurybegleitung bei einem Ideenwettbewerb für den zentral gelegenen Block 8 zwei parallelen Realisierungswettbewerben und bei einem Realisierungs­wettbewerb für städtebaulich und funktional bedeutsame Bereiche auf der Altstadt-Insel von Köpenick, mit 9 bzw. 7 Teilneh­mern
Auftraggeber: Senatsverwaltung Bau- und Wohnungswesen unter Beteiligung verschiedener Eigentümer
Planergemeinschaft, 1993

Chausseestraße

Vorbereitung, Organisation, Koordination der Vorprüfung für bundesoffenen städtebaulichen Wettbewerb mit Realisierungsteil (Wohnungs­bau) für das ehem. Stadion der Weltjugend in Berlin-Mitte (heute Gelände Bundesnachrichtendienst)
Plg, 1995/96
siehe Wettbewerb Chausseestraße

Kirchendreieck Hellersdorf

Vergleichende Aufbereitung von 4 Arbeiten in einem beschränkten Gutachter­verfahren für Geschosswohnungsbau zur Bebauung einer Brachfläche am Rand der Großsiedlung Berlin-Hellersdorf, benachbart zu Einfamilienhausgebiet;
Planergemeinschaft, 1996

Buddestraße

Organisation, Vorprüfung eines kooperativen Verfahrens mit vier Architekten für eine Bebauung zwischen S-Bahn und paralleler Stadtstraße am Rand des Zen­trums von Tegel/ Berlin
Auftraggeber: EisenbahnImmobilien Management GmbH
Planergemeinschaft, 2000

Krankenhaus Kaulsdorf

Vorbereitung für einen Wettbewerb mit stufenweisem Neubau des Krankenhauses im Bestand
Plg, 2001
siehe Krankenhaus Kaulsdorf

Abb.:
•  Blockecken Köpenick
•  Chausseestraße
•  Kirchendreieck
•  Buddestraße
•  potenzielle Bauphasen Kaulsdorf


Jury-Mitglied


Werder Havelauen

Stellvertretender Fachpreisrichter im konkurrierenden Gutachterverfahren für das großflächige Wohnungsbauprojekt "Stadtteil Havelauen"/ Werder an der Havel
1994/95
siehe Werder / Havelauen


spacer